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MICHAEL GÜNTHER

Michael Günther studierte das Fach Cembalo und historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik Würzburg, und anschließend in einem mehrjährigen Meisterklassenstudium bei Prof. Johann Sonnleitner an der Musikhochschule Zürich.
Er spielte in Konzerten als Solist am Cembalo und Hammerflügel bei international beachteten Festivals für Alte Musik im In- und Ausland, sowie in Museen mit historischen Tasteninstrumenten.
Rundfunkaufnahmen mit solistischen Programmen entstanden beim BR, HR, RAI, NOS u.a. und Fernsehaufnahmen beim BR.
Er baute eine Sammlung bedeutender Tasteninstrumente des 17. und 18. Jahrhunderts in Schloss Homburg auf, erforscht diese wissenschaftlich und beschäftigt sich intensiv mit der Frühgeschichte der Tasteninstrumente insbesondere in Süddeutschland. Ebenso baute er eine Musikaliensammlung auf und konnte eine Vielzahl bislang vergessener Werke insbesondere fränkischer Komponisten in Konzerten der Öffentlichkeit vorstellen.
Im Jahr 2001 erhielt Michael Günther den Kulturpreis des Frankenbunds.



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PUBLIKATIONEN

KATALOGE DER SAMMLUNG MICHAEL GÜNTHER

Ein aktueller Katalog der Tasteninstrumente ist in Vorbereitung.

Ein großer Teil der Sammlung ist im Ausstellungskatalog des Mainfränkischen Museums Würzburg publiziert:
„... meine angenehmste Unterhaltung“. Musikinstrumente und Musikalien aus fränkischen Sammlungen, Ausstellungskatalog, Hrsg. Hans-Peter Trenschel, Würzburg 2003

Ein Katalog der Musikalien liegt unveröffentlicht vor.


PUBLIKATIONEN VON MICHAEL GÜNTHER

2011
Ein Cembalo von Giacomo Ridolfi aus dem 17. Jahrhundert und seine Geschichte
in: Kongressbericht des Symposiums „Cembalo, Clavecin, Harpsichord - Regionale Traditionen des Cembalobaus“ der 35. Tage Alter Musik in Herne 2011; München und Salzburg 2011, (im Druck)

2010
Eine „Württembergische“ Stoßzungenmechanik: Ihre Entstehung in den Fortepianos der Haug, Seuffert und Warth und ihre Verbreitung nach Wien
in: Kongressbericht des Symposiums „Von Mozart bis Chopin - Das Fortepiano 1770-1850“ der 32. Tage Alter Musik in Herne 2007; München und Salzburg 2010, (S. 82-100)

„Clavier“ - Clavichord or Fortepiano. Thoughts on the representation of the „Clavier“ in some paintings and on the meaning of the term „Clavier“ in southern Germany, especially in the second half of the 18th century
in: De Clavicordio IX, Proceedings of the International Clavichord Symposium, Magnano, 16-19 September 2009; Edited by B. Brauchli, A. Galazzo, J. Wardmann; Magnano 2010, (S. 107-118)

2008
Die Musikaliensammlung der Amalia Wolz - Das Repertoire einer wohlhabenden und musikliebenden Lengfurter Familie
Die Kreusser - Bedeutende Musiker einer Lengfurter Familie,
Auf Wunsch des Königs ... Vom „Musikalischen Verein“ zur „Liedertafel“,
in: Lengfurter Chronik, Hrsg. Markt Triefenstein, Triefenstein 2008, (S. 219-220, S. 367-370 u. S. 542-544)

Pögl, Peregrin (Taufname: Joseph)
in: Musik in Geschichte und Gegenwart, Supplementband, Kassel u. Stuttgart 2008

2007
Aufrechtstehende Hammerklaviere - Die besonderen Beziehungen fränkischer Klavierbauer zu Wien
in: Das Wiener Klavier. Bericht des Symposiums „Das Wiener Klavier bis 1850“ veranstaltet von der Sammlung alter Musikinstrumente des Kunsthistorischen Museums Wien vom 16. bis 18. 10. 2003, (Herausgegeben von Beatrix Darmstädter, Alfons Huber, Rudolf Hopfner); Tutzing 2007, (S. 121-133)

2006
Der frühe Tafelklavierbau im Gebiet des Mains und mittleren Rheins zwischen 1760 und 1790
in: Geschichte und Bauweise des Tafelklaviers, Michaelsteiner Konferenzberichte Bd. 68, Hrsg. Boje E. Hans Schmuhl, Augsburg 2006, (S. 81-114)

„Musik muß die Sprache der Leidenschaften seyn“ Zum Werk von Joseph Martin Kraus (1756-1792),
„... von unaussprechlicher vollkommenheydt“ Hervorragende Tasteninstrumente und Musikalien des 17. uns 18. Jahrhunderts der Sammlung Michael Günther, Schloss Homburg am Main
in: Almanach des 81. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft, Alzenau 2006 (S. 42-46 u. S. 51-53)

Joseph Martin Kraus’ musikalische Ideale
in: Spessart. Monatszeitschrift für die Kulturlandschaft Spessart, 100. Jhg., Aschaffenburg Juni 2006, (S. 17-19)

Ein neu entdecktes Portrait der Josepha von Paumgarten von Georg Anton Abraham Urlaub - eine bedeutende Förderin Mozarts in München und ihr Umfeld
in: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst, Bd. 58, Volkach 2006, (S. 106-128)

2004
Joseph Martin Kraus (1756-1791). Königlich schwedischer Hofkapellmeister und Komponist (gemeinsam mit Winfried Romberg)
in: Fränkische Lebensbilder, Bd. 20, (Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte), Neustadt an der Aisch 2004, (S. 155-170)

2003
Musik auf historischen Instrumenten
in: Museum aktuell, Zeitschrift für Ausstellungspraxis und Museologie im deutschsprachigen Raum, Nr. 88, Januar 2003, (S. 3767-3770)

Die Wiege des englischen Tafelklavierbaus steht in Franken. Zur Bedeutung des Bamberger Instrumentenmachers Georg Ludwig Krämer
in: Frankenland, Zeitschrift für fränkische Landeskunde und Kulturpflege, Heft 3 Juni 2003, 55. Jhrg., (S. 216-223)

Vom „omnicordo“ eines „nobile dilettante“ zum bürgerlichen Fortepiano. Art, Verbreitung und Entwicklung der Tasteninstrumente im Gebiet der Hochstifte am Main und Rhein im 18. Jahrhundert,
„... allen bisher bekannten Wiener Arbeiten dieser Art an die Seite zu stellen.“ Der Klavierbauer Jacob Pfister und seine „fortepianos“,
Die „Erinnerungen Moritz Steinerts“ - Die Lebensgeschichte eines Sammlers alter Tasteninstrumente aus Scheinfeld,
Katalogteil,
Bestandsliste der Musikinstrumente
in: „... meine angenehmste Unterhaltung“. Musikinstrumente und Musikalien aus fränkischen Sammlungen, Ausstellungskatalog, Hrsg. Hans-Peter Trenschel, Würzburg 2003, (S. 35-51, S. 75-77, S. 117-120, S. 121-225 u. S. 229-232)

2002
Instrumentenbau (im Kapitel Musikpraxis, Musikerziehung und musikalisches Gewerbe)
in: Unterfränkische Geschichte, Hrsg. Peter Kolb und Ernst-Günter Krenig, Bd. 5/2. Von der Eingliederung in das Königreich Bayern bis zum beginnenden 21. Jahrhundert, Würzburg 2002, (S. 229-239)

1999
Wer baute die Tafelklaviere in Form einer liegenden Harfe
in: musica instrumentalis. Zeitschrift für Organologie, Hrsg. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, G. Ulrich Großmann, Bd. 2, Nürnberg 1999, (S. 83-102)

1996
Joseph Martin Kraus und die Tasteninstrumente seiner Zeit
in: Querstand. Eine Festschrift (10. Tage für alte Musik Kassel), Hrsg. Winfried Michel, Münster 1996, (S.77-99)




KONZERTE MIT MICHAEL GÜNTHER

Donnerstag, 4. November 2010, 19.00 Uhr
München, Künstlerhaus am Lehnbachplatz
Auf der Suche nach einer neuen Klangwelt - Franz Schubert und der Arpeggione
Zusammen mit Gerhart Darmstadt, Arpeggione

Samstag, 6. November 2010, 20.00 Uhr
Riedlingen, Museum
Auf der Suche nach einer neuen Klangwelt - Franz Schubert und der Arpeggione
Zusammen mit Gerhart Darmstadt, Arpeggione
Michael Günther spielt einen Hammerflügel von Conrad Graf, Wien 1824

Freitag, 12. November 2010, 16.00 Uhr
Herne, Kulturzentrum
Ein Cembalo von Giacomo Ridolfi aus dem 17. Jahrhundert und seine Geschichte in den vergangenen 345 Jahren
Vortrag innerhalb des Symposiums „Cembalo, Clavecin, Harpsichord“

Samstag, 13. November 2010, 19.00 Uhr
Schlosskonzerte Homburg am Main
„Seien Sie mir ewig gut!“ - Lieder und Klavierwerke von Joseph Martin Kraus und Friedrich von Dalberg
Zusammen mit Jan Kobow, Gesang

Sonntag, 14. November 2010, 19.00
Frankfurt, Bolongaropalast
„Seien Sie mir ewig gut!“ - Lieder und Klavierwerke von Joseph Martin Kraus und Friedrich von Dalberg
Zusammen mit Jan Kobow, Gesang

Donnerstag, 25. November, 11.00 Uhr
Augsburg, Mozarthaus
Claviermusik von Wolfgang Amadé Mozart, gespielt auf einem originalen Hammerflügel von Johann Andreas Stein

Samstag, 4. Dezember 2010, 19.00 Uhr
Schlosskonzerte Homburg am Main
„Sie hat 6 Saiten, und ist von ausnehmender Anmuth...“ - Musik für die Viola da gamba der Familie Bach
Zusammen mit Ekkehard Weber, Viola da gamba

Sonntag, 5. Dezember 2010, 19.00
Frankfurt, Bolongaropalast
„Sie hat 6 Saiten, und ist von ausnehmender Anmuth...“ - Musik für die Viola da gamba der Familie Bach
Zusammen mit Ekkehard Weber, Viola da gamba

Sonntag, 16. Januar 2011
Aschaffenburg, Schloss Johannisburg
„Die Dalbergs geben sich die Ehre“ - Klaviermusik zu zwei, vier und fünf Händen und Lieder von Friedrich von Dalberg, Joseph Martin Kraus und Johann Franz Xaver Sterkel
Zusammen mit Angela Koppenwallner, Fortepiano und Jan Kobow, Gesang und fünfte Hand

Samstag, 26. März 2011
Friedenskapelle Münster
Wolfgang Amadé und das „Clavier“ seines Münchner Freundeskreises
Michael Günther spielt Werke von Mozart auf einem außergewöhnlichen Fortepiano

Sonntag, 27. März 2011
Borghorst, Familienbildungsstätte
Wolfgang Amadé, eine schöne und geistreiche Gräfin und ein originales „Clavier“
Michael Günther spielt Werke von Mozart auf einem außergewöhnlichen Fortepiano



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97855 Triefenstein
Tel.: +49 (0) 93 95 / 99 78 11
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