Tafelklavier Schmahl

Clavier am Main

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Bild_Schloss Homburg

KONZERTE AUF SCHLOSS HOMBURG
ERLESENE KAMMERKONZERTE IN SCHÖNER UMGEBUNG

Im Homburger Schloss, einem Fachwerkbau des 16. Jahrhunderts, begegnet man im Festsaal mit einer prächtigen Stuckdecke aus dem 17. Jahrhundert den Klängen längst vergangener Zeiten.
Sorgfältig restaurierte Instrumente des 17. und 18. Jahrhunderts erklingen in den Konzerten und werden in den musealen Räumen bewahrt. Die Konzertpausen bieten Gelegenheit, diese zu betrachten und bei einem Glas Wein die Aussicht ins Maintal und auf den benachbarten Weinberg Kallmuth zu genießen.
Bild_Schloss Homburg Unsere Veranstaltungen finden in freundlicher Zusammenarbeit und mit Unterstützung des „BEZIRK UNTERFRANKEN“ statt.



UNSERE NÄCHSTEN KONZERTE:

Bild_Schloss Homburg Sonntag, 18. Juni 2017, 17.00 Uhr (ACHTUNG: DER TERMIN WURDE GEÄNDERT)
Schloss Homburg am Main

„Anima e Nobiltà“ - „Seele und Adel“

Werke der italienischen und deutschen Komponisten
Antonio Vivaldi, Giovanni Benedetto Platti,
Georg Philipp Telemann und Johann Christoph Friedrich Bach

Gerhart Darmstadt, Violoncello
Michael Günther, Cembalo und Pantalon

Was italienische Musik im 18. Jahrhundert scheinbar mühelos besaß, versuchten die Komponisten hierzulande ebenfalls zu erlangen: Eine ausdrucksstarke, empfindsame und edle Musik zugleich, musica „con anima“. Manche Fürstentümer gönnten es sich gar, italienische Musiker an den Hof zu verpflichten, um am besten gleich das „Original“ bei sich zu haben, und nicht nur ein paar Notendrucke. Ein gutes Beispiel sind die Grafen von Schönborn, die etliche Musiker aus Norditalien an den Würzburger und Bamberger Hof holten, und ein Graf in Wiesentheid liebte es gar, Cellosonaten mit dem Maestro Giovanni Benedetto Platti gemeinsam zu musizieren, privatim, versteht sich.
Das damals moderne Violoncello löste die antiquierte Viola da Gamba ab, und auch auf das neu entwickelte Fortepiano war man sehr neugierig. Ein fünfsaitiges Violoncello, gespielt von dem an der Hamburger Musikhochschule lehrenden Barockcellisten Gerhart Darmstadt, sowie ein prächtiges Cembalo und ein Pantalon aus der Homburger Sammlung, gespielt von Michael Günther, sind die idealen Instrumente, eine Musik mit „Anima e Nobiltà“ auszuloten.

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Bild_Schloss Homburg Sonntag, 10. September 2017
TAG DES OFFENEN DENKMALS
Schloss Homburg am Main

„Ein prächtiges Cembalo des 17. Jahrhunderts aus dem Besitz eines Papstes“
Bedeutung - Herkunft - Umfeld - Musik

11.00 Uhr
15.00 Uhr
17.00 Uhr
jeweils kostenfreie Führungen durch eine kleine Ausstellung mit Erläuterungen zum diesjährigen Thema:
"Macht und Pracht":
Ein außergewöhnliches römisches Cembalo, sein illustrer Besitzer und sein Umfeld, sowie seine Musik mit musikalischen Kostproben, auf diesem Cembalo gespielt von Michael Günther, geben eine Eindruck vom Leben in Rom um die Mitte des 17. Jahhunderts

19.00 Uhr
Konzert im Stucksaal (kostenpflichtig)
"Die Kunst der Cembalomusik in Rom in der Mitte des 17. Jahrhunderts"
Werke von Girolamo Frescobaldi, Bernardo Pasquini, Johann Jacob Froberger u. a.

auf dem Cembalo von Giacomo Ridolfi, Rom um 1665
gespielt von Michael Günther

Ein prächtiges Cembalo wurde um 1665 in Rom für den Kardinal Giulio Rospigliosi (1600–1669) gefertigt. Er wurde 1667 zum Papst gewählt und trug den Namen Clemens IX. Nach seinem Tod kam das Cembalo nach Pistoia, in die Heimatstadt der Familie Rospigliosi zurück. Sein Weg lässt sich fortan lückenlos verfolgen, bis es in die private Sammlung in Schloss Homburg am Main kam.
Der Erbauer des kostbaren Instruments ist Giacomo Ridolfi (1625–1700), der in Rom für die vornehmsten Familien arbeitete und den bedeutendsten Komponisten begegnete, so Bernardo Pasquini. Vier von ihm signierte und zwischen 1650 und 1682 datierte Cembali sind erhalten, drei weitere Cembali können ihm zugeschrieben werden. Bei zwei Signaturen weist Ridolfi mit berechtigtem Stolz darauf hin, dass er Schüler von Girolamo Zenti ist, der zu den bedeutendsten Cembalobauern aller Zeiten zu zählen ist.
Die Patronage des Kunstlebens und des Musiklebens ist neben dem persönlichen Interesse an der Musik auch als strategisches Mittel in gesellschaftlichen Feld-Kämpfen zu verstehen, um innerhalb der wetteifernden adeligen Familien zu bestehen und seine Geisteshaltung darzustellen. Praktisch bedeutete dies auch die Ausstattung der Paläste mit Gemäldesammlungen, Skulpturen und die Erfüllung derselben mit Musik, so dass auch Instrumentensammlungen hinzukamen. Maler und Komponisten wurden in Dienst genommen.
Giulio Rospigliosi war neben seinen geistlichen Aufgaben ein großer Kunstfreund, der selbst literarisch tätig war. Er verfasste mehrere Libretti, die von namhaften Komponisten zu Melodramen bzw. Opern verwendet wurden.
Im Konzert erklingen auf dem Cembalo der Familie Rospigliosi Kompositionen von Girolamo Frescobaldi, dem weltberühmten Organisten der Peterskirche in Rom, von Bernardo Pasquini, der sowohl von Papst Clemens IX. wie auch vom Cembalobauer Giacomo Ridolfi persönlich überaus geschätzt wurde und von Johann Jacob Froberger, dem süddeutschen Cembalomeister, der genau zu jener Zeit Schüler Frescobaldis in Rom war.

In der Ausstellug sind einige persönliche Gegenstände der Rospigliosi zu sehen, so z. B. die hier abgebildeten Portraitstiche von Fürst Giuseppe Rospigliosi, Cembalo spielend (Großneffe des Papsts), Papst Clemens IX. und Felix Rospigliosi (Neffe des Papsts):

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97855 Triefenstein
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